Tarifvertrag lebensmittelindustrie ngg

Das Papier konzentriert sich auf die Beschäftigungspraktiken sowohl multinationaler Konzerne (MNCs) als auch großer nationaler Wettbewerber in der deutschen Fast-Food-Industrie wie Burger King, Pizza Hut, Nordsee, McDonald`s, Churrasco und Blockhaus. Das Papier wirft eine Reihe von Fragen auf. Haben sich die Tätigkeiten der MNCs auf die Beschäftigungspraktiken der nationalen Unternehmen ausgewirkt? Verfolgen Unternehmen eine Politik der Gewerkschaftsausgrenzung, und wenn ja, warum und in welchem Umfang? Hilft der „Herkunftslandeffekt“ dazu, die Aktivitäten der MNCs zu erklären? Welche Veränderungen zeigen sich in den Geschäftsbedingungen der Arbeitnehmer und wie wirksam sind die gesetzlichen Systeme der Arbeitnehmervertretung in der Praxis? Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass angelsächsische MNCs eher gewerkschaftsfeindliche und gewerkschaftsfeindliche Maßnahmen in diesem Sektor verfolgen, was darauf hindeutet, dass MNCs ihre Managementpraktiken tatsächlich grenzüberschreitend übertragen können, indem sie ihre arbeitgeberbasierten Systeme unter Berücksichtigung der deutschen institutionellen Regelungen durchsetzen. BdS hat keine OT-Mitgliedschaft. Seit 2010 erlaubt der BdS seinen Mitgliedern, alternativ Einzelarbeitgeberverträge mit der NGG abzuschließen. Die Zahl der Lehrstellen in der Branche ging 2009 weiter zurück und erreichte mit 96.000 Ausbildungsstellen einen neuen Niedrigen. Viele Betriebe finden keine Lehrlinge, die freie Stellen besetzen, was zum Teil damit zu tun hat, dass die Zahl der Schulabgänger in Deutschland insgesamt zurückgeht. Die Abbrecherquote der Lehrlinge ist überdurchschnittlich hoch. Laut NGG hat dies damit zu tun, dass die Branche nicht für einen angemessenen Wettbewerb um Auszubildende qualifiziert ist. Die DEHOGA betont ihr Engagement für qualifizierte Ausbildung in der Branche als Schlüssel zur Fachkräftebindung.

Der Arbeitgeberverband weist darauf hin, dass die Anpassung an die spezifischen Arbeitszeiten und den Stress in der Industrie einen notwendigen Teil einer angemessenen beruflichen Ausbildung darstellt, verurteilt jedoch, dass einige Arbeitgeber Lehrlinge als billige Arbeitskräfte missbrauchen. Aufgrund der Art der Schwarzarbeit liegen keine Zahlen zu ihren Abmessungen vor. Schwarzarbeit ist jedoch sowohl für die DEHOGA als auch für die NGG ein Anliegen. In einer gemeinsamen Broschüre beklagen sie, dass Schwarzarbeit zu Wettbewerbsverzerrungen führt, dass sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bedroht sind und dass Sozialversicherungsträger und Steuerbehörden Milliardenanbußen erleiden. Darüber hinaus sind Nichterwerbstätige unzureichend gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit und Alter versichert. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben jedoch unterschiedliche Auffassungen darüber, wie schwarz-wie schwarz-wie man gegen Schwarzarbeit vorgehen kann. Während die DEHOGA auf die erhöhung der finanziellen Belastungen für Arbeitgeber als potenzielle Anreize für den Einsatz von Schwarzarbeit verweist und alle Vorschläge für einen gesetzlichen Mindestlohn ablehnt, betont die NGG, dass die Einführung eines solchen Mindestlohns im Gegenteil dazu beitragen würde, schwarz auferwerbstätige Erwerbstätigkeit zu bekämpfen, da es dann klare Mindeststandards für die Bezahlung in der Branche gäbe und es einfacher wäre, diese Regelungen durchzusetzen. Über die Altersstruktur der Beschäftigung in der Industrie liegen keine aktuellen Zahlen vor. Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Altersstruktur der Beschäftigung stammen aus dem Jahr 2005. Die Daten beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und decken nicht die sogenannten Minijobs ab. Im Jahr 2005 waren etwa 8 % der Arbeitnehmer unter 20 Jahre alt, und insgesamt 39 % der Arbeitnehmer waren unter 30 Jahre alt. 48 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten im Westen und 25 % im Osten waren von branchenübergreifenden Tarifverträgen betroffen (2009: 48 % bzw.

26 %). Weitere 2 % der Beschäftigten in Westdeutschland und 7 % der Beschäftigten in Ostdeutschland waren durch einen Tarifvertrag auf betrieblicher Ebene abgedeckt (2009: 4 % bzw. 7 %). (i) Gewerkschaften, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind (im Einklang mit den konzeptionellen Bemerkungen, die in den Hintergrundinformationen in der beigefügten Excel-Tabelle dargelegt sind, verstehen wir sektorbezogene Tarifverhandlungen als jede Art von Tarifverhandlungen innerhalb des Sektors, d. h.