Tarifvertrag der länder in der entgeltgruppe 5

Die Mindestlohnkontrollen umfassen insbesondere folgende Vergütungsbestandteile: Für die Zuweisung oder Einstellung von Arbeitnehmern nach Österreich durch Arbeitgeber mit Sitz in Drittländern (Nicht-EU/EWR/Schweiz) sieht die LSD-BG keine Meldepflichten vor. In solchen Fällen können andere Benachrichtigungen oder Genehmigungen (z. B. nach dem Gesetz über die Zeitarbeit oder dem „Beschäftigungsgesetz“ erforderlich sein. In einigen Tarifverträgen sind pauschale Zahlungen an Arbeitnehmer anstelle von rückwirkenden Gehaltserhöhungen oder als Ausgleichszuschläge vorgesehen. Sofern vom Finanzvorstand nichts anderes bestimmt ist, sind solche Pauschalzahlungen auch an Arbeitnehmer zu zahlen, die als Betriebs- oder vertrauliche Ausschlüsse vom Tarifvertrag ausgeschlossen sind, obwohl sie in eine Berufsgruppe oder -ebene eingeteilt sind, die unter den Tarifvertrag fällt. Am 1. Januar 2017 trat Österreichs „Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumpingbekämpfung“ (nachfolgend „LSD-BG“)1 in Kraft. Die Bestimmungen des LSD-BG gelten für Mitarbeiter, die aus dem Ausland nach Österreich abgetreten oder eingestellt werden. Die LSD-BG soll „gleiche Lohnbedingungen“ für Arbeitnehmer fördern. Bisher sind diese Bestimmungen in unterschiedlichen Gesetzen festgelegt. Eine weitere Ausnahme für die Arbeit im Zusammenhang mit der Lieferung von Betriebsmitteln, die vom Arbeitgeber oder einem Unternehmen hergestellt werden, das in einer Gruppe mit dem Arbeitgeber verbunden ist: Montage, Anlaufbetrieb, Ausbildung, Reparatur und Wartung (Wartung jedoch erst ab dem 1.

Januar 2017). Wenn diese Arbeit nicht von Hausangestellten ausgeführt werden kann und die Dauer der Tätigkeit in Österreich acht Tage nicht überschreitet, sind die Mindestlohnbestimmungen und die Bestimmungen über Urlaubsansprüche nicht anwendbar. Wenn die Arbeit länger als acht Tage, aber nicht länger als drei Monate dauert, müssen die Urlaubsbestimmungen eingehalten werden, aber die Mindestlohnbestimmungen sind nicht anwendbar. Bei kontinuierlicher Unterzahlung über eine Reihe von Vergütungszeiträumen gilt dies als eine einzige Unterzahlung. Gibt es mehrere einzelne Vergütungszeiträume mit Unterzahlung und zwischen ihnen Vergütungszeiträume ohne Unterzahlung, so gilt jede Der Vergütungszeiträume mit Unterzahlung als „unabhängige“ Unterzahlung, so dass sich die Geldbußen vervielfachen könnten. *Die Lohnsätze werden sich innerhalb von einhundertachtzig (180) nach der Unterzeichnung des Tarifvertrags für das Finanzmanagement (FI) ändern.